Rechenoperationen üben: die richtigen Rechenzeichen finden

Bei den Rechenoperationen setzt du fehlende Rechenzeichen so ein, dass die Gleichung aufgeht. Statt blind alle Kombinationen durchzuprobieren, kommst du mit ein paar Regeln schnell und sicher ans Ziel.

So sehen die Aufgaben aus

Zwischen den Zahlen stehen Platzhalter, und du füllst sie mit +, −, × oder ÷. Es gilt Punkt vor Strich, Klammern werden nicht gesetzt. Manchmal ist ein Operator schon vorgegeben, ein wertvoller Anhaltspunkt.

12 ▢ 4 ▢ 5 ▢ 3 = 35

Strategie: vom Groben zum Feinen

  1. Zielwert einschätzen. Ist das Ergebnis viel größer als die Zahlen, ist eine Multiplikation im Spiel. Ist es kleiner, eher eine Division.
  2. Glatte Paare suchen. Achte auf Kombinationen, die sauber aufgehen, zum Beispiel 144 ÷ 12, 25 × 4, 80 ÷ 10 oder 17 × 17.
  3. Starke Operatoren zuerst. Lege × und ÷ fest, ergänze danach + und −.
  4. In Blöcke teilen. Bei mehr als vier Lücken die Gleichung in zwei Abschnitte zerlegen und prüfen, ob beide zum Ziel passen.

Zwei Beispiele mit Lösung

12 ▢ 4 ▢ 5 ▢ 3 = 35

Weg. 35 ist deutlich größer als die Einzelzahlen, also muss eine Multiplikation rein. 4 × 5 = 20 ist ein glattes Paar. Es bleibt 12 + 20 + 3 = 35.

Lösung: 12 + 4 × 5 + 3 = 35

48 ▢ 6 ▢ 2 ▢ 5 = 18

Weg. 48 ÷ 6 = 8 ist eine glatte Division und macht die Aufgabe klein. 2 × 5 = 10. Zusammen sind das 8 + 10 = 18.

Lösung: 48 ÷ 6 + 2 × 5 = 18

Die häufigste Falle beim Punkt vor Strich

Rechne nie stur von links nach rechts. 12 + 4 × 5 + 3 ergibt 35, nicht 83. Wer die Reihenfolge vergisst, setzt die falschen Zeichen, obwohl der Rechenweg eigentlich stimmt.

Selbst rechnen

Im Probetest stecken zwei Operator-Aufgaben, ideal zum Testen der Strategie.

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